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Mobiles Lernen

Der Begriff

Mobiles Lernen, auch "Mobile Learning" oder "M-Learning" bezieht sich im Ursprung auf die Nutzung von Digital-Technologie unabhängig von festen Arbeitsplätzen. Lernen ist ein individueller Prozess einer einzelnen Person, wobei die digitalen Lernwerkzeuge diesen Prozess unterstützen sollen. Das didaktische Potential mobiler Geräte wie Smartphone oder Tablet hängt zum einen von den Funktionalitäten dieser Geräte und zum anderen von Methoden und innovativen Lernszenarien ab.

Didaktische Fragen
  • Wie können mobile Geräte den Lernprozess unterstützen?
  • Welche Lernumgebungen  sind für mobiles Lernen besonders geeignet?
  • In welchen Bereichen bieten sich die Vorteile von festen Arbeitsplätzen an und in welchen Bereichen mobile Arbeitsmöglichkeiten?
Fragen zur Infrastruktur
  • Welche Infrastruktur und Administration ist im Zusammenspiel von festen und mobilen Arbeitsplätzen bei der Integration digitaler Medien in Bildungsprozesse erforderlich?
  • Welches Nutzungsmodell ist das richtige für die jeweilige Schule? Was sind die Vor- und Nachteile der Modelle Bring Your Own Device, Get Your Own Device und Pologeräten?

Das im Jahre 2003 zunächst als Pilotprojekt und 2007 erfolgreich unter dem Namen "mobiles lernen-21: Notebooks für Nieders@chsen" landesweit gestartete Vorhaben, Schülerinnen und Schülern durch elternfinanzierte Notebooks eine persönliche digitale Lern- und Arbeitsumgebung zu schaffen, stand von Anfang an unter der Zielsetzung des Schaffens einer neuen Lehr- und Lernkultur.

Das Land Niedersachsen führte von 2012 bis 2015 im Rahmen der Umsetzung des "Konzepts Medienkompetenz - Meilensteine für Niedersachsen"  in Kooperation mit dem Verein n-21 ein landesweites Projekt zum "Mobilen Lernen mit Tablet-Computern" durch.

Inzwischen sind Individualisierung sowie kooperatives und selbstgesteuertes Lernen in vielen Schulen längst keine Schlagworte mehr, sondern erlebte Unterrichtsrealität. Um der steigenden Nachfrage nach Fortbildungen für Lehrkräfte und nach Beratung zur Schule- und Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien gerecht zu werden, besteht seit Schuljahr 2015/16 das Netzwerk Mobiles Lernen des NLQ.

Organisation

Sollten SchülerInnen mit eigenen Geräten in der Schule arbeiten oder ist es besser, wenn die Schule einen Gerätepool vorhält? Und falls es schülereigene Geräte geben soll, wie kann das finanziert werden?

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Gerätemanagement

Sofern Schulen einen Gerätepool vorhalten, wie lässt sich die Vielzahl der Geräte im schulischen Alltag händeln? Und wie kann es mit Datensicherung und App-Verwaltung funktionieren?

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Erfahrungsberichte

Wie kann die Einführung von Tablets oder einer Tablet-Klasse in der Schule gelingen? Mittlerweile existieren mögliche Handlungsempfehlungen, die aufgrund von Erfahrungen aus einer zweijährigen Pilotphase gewonnen wurden.

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Tabletprojekt

Bringt der Einsatz von Tablet-Computern überhaupt etwas für die Qualität des Unterrichts, für das selbstständige Lernen oder zumindest für die Förderung der Medienkompetenz der SchülerInnnen? Diesen und weiteren wichtigen Fragen hatte sich das Projekt "Mobiles Lernen mit Tablet-Computern an niedersächsischen Schulen", das von 2012 bis 2015 durchgeführt wurde, angenommen.

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lerntheke.ideenwolke.net

Einführung in das iPad mit der Lerntheke

Die Lerntheke der Ideenwolke stellt unterschiedliche Bereiche unter "iPad Basics" und "Selbstlernstationen" bereit. Unter "iPad Basics" findet sich alles von grundlegender Bedienung bis hin zu komplexeren Funktionen. In den "Selbstlernstationen" finden sich viele weitere digitale Inhalte.
Alle Materialien sind open educational resources (OER), die unter Angabe der dort gegebenen Lizenz weiter genutzt, verändert und weitergegeben werden können und sollen.

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Kontakt

Letzte Änderung: 08.07.2020

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